hdhgroup Research · Stand 23. Oktober 2026

Gründungen in Deutschland

Gründungsjahrgänge deutscher Kapitalgesellschaften nach Rechtsform, Kapital, Branche, Region und Gründerprofil

Erschienen am 23. Oktober 2026 PDF herunterladen Methode und Grenzen Zitierweise

Auf einen Blick

67.424Kapitalgesellschaften des Gründungsjahrgangs 2025 im heutigen Bestand
+6,6 %erstes Halbjahr 2026 gegenüber dem ersten Halbjahr 2025
26,0 %Anteil der Unternehmergesellschaft am Jahrgang 2025
42 JahreMedianalter der Gründerinnen und Gründer
  1. Der Gründungsjahrgang 2025 umfasst 67.424 Kapitalgesellschaften und ist der stärkste der Reihe. Gegenüber 2015 liegt er um 101,3 Prozent höher. Im ersten Halbjahr 2026 entstanden 34.823 Gesellschaften, +6,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
  2. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat ihren Anteil an den Gründungen seit 2009 von 12,6 % auf 26,0 % gesteigert; im ersten Halbjahr 2026 sind es 28,9 %.
  3. 87,4 % der neuen Gesellschaften mit beschränkter Haftung werden mit genau dem gesetzlichen Mindestkapital von 25.000 Euro ausgestattet. Ein Stammkapital von 100.000 Euro und mehr wählen 1,9 %.
  4. Etwa jede fünfte neue Gesellschaft ist eine Beteiligungsgesellschaft. Ihr Anteil am Gründungsjahrgang ist seit 2009 von 12,7 % auf 21,8 % gestiegen.
  5. Gegründet wird in der Lebensmitte. Die Hälfte der Gründerinnen und Gründer ist zwischen 34 und 52 Jahre alt, nur 11,9 % sind jünger als 30. 74,3 % der neuen Gesellschaften werden von einer einzigen Person geleitet.

Fragestellung und Anlage

Gründungen erneuern die Wirtschaft. Sie bringen neue Angebote, neue Arbeitsplätze und neue Nachfrage nach Dienstleistungen hervor, von der Steuerberatung über die Versicherung bis zur Büroausstattung. Wie viele Gesellschaften entstehen, in welchen Branchen und Regionen, mit welchem Kapital und von wem gegründet, ist deshalb eine Grundfrage jeder Beschreibung des Mittelstands.

Dieser Report betrachtet die Gründungsjahrgänge der Kapitalgesellschaften, wie sie im heutigen Bestand vertreten sind. Er beschreibt die Entwicklung seit 1990, den Wandel der Rechtsformen, die Kapitalausstattung, die Verteilung auf Branchen und Länder, das Profil der Personen, die gründen, und den Lauf der Gründungen über das Kalenderjahr.

Den jüngsten vollständigen Zweijahresjahrgang bilden die 129.428 Gesellschaften der Jahre 2024 und 2025. Wo Strukturen verglichen werden, dient er als Bezug. Das erste Halbjahr 2026 ist vollständig erfasst und wird mit dem ersten Halbjahr 2025 verglichen.

Gründungsjahrgänge seit 1990

Im heutigen Bestand finden sich 11.837 Gesellschaften des Jahrgangs 1990, 15.815 des Jahrgangs 2000, 24.776 des Jahrgangs 2010 und 67.424 des Jahrgangs 2025. Seit 2006 ist jeder Jahrgang stärker als der vorangehende, mit Ausnahme des Jahres 2022.

Die Reihe ist mit Bedacht zu lesen. Sie zeigt Gesellschaften, die heute noch bestehen. Ältere Jahrgänge sind um die Gesellschaften vermindert, die seither gelöscht wurden, und dieser Schwund wächst mit dem Abstand zur Gegenwart. Der Anstieg der Reihe überzeichnet deshalb das Wachstum der Gründungen. Für die jüngeren Jahrgänge, etwa ab 2018, ist der Schwund gering, und dort ist die Reihe ein verlässliches Maß: Von 2018 bis 2025 stieg die Zahl der Gründungen von 42.142 auf 67.424.

Der Sprung von 53.889 Gründungen im Jahr 2020 auf 64.031 im Jahr 2021 fällt in die Zeit der Pandemie, die neue Geschäftsmodelle hervorgebracht und bestehende Betriebe zur Umstellung gezwungen hat. 2022 lag die Zahl mit 58.979 wieder niedriger, aber über dem Niveau von 2020.

Abbildung 1Kapitalgesellschaften im heutigen Bestand nach Gründungsjahr, 1990 bis 2025
1990
1995
2000
2005
2010
2015
2020
67.424 2025

Ältere Jahrgänge sind um die seither gelöschten Gesellschaften vermindert. Hervorgehoben der Bezugsjahrgang 2024 und 2025.

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Rechtsform

Seit dem Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts, das im November 2008 in Kraft trat, kann eine haftungsbeschränkte Gesellschaft ohne das Mindestkapital der GmbH gegründet werden. Die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) hat seither einen festen Platz gewonnen. Ihr Anteil an den Gründungen lag 2009 bei 12,6 %, 2015 bei 15,1 %, 2020 bei 19,0 % und 2025 bei 26,0 %. Im ersten Halbjahr 2026 erreicht er 28,9 %.

Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung bleibt die vorherrschende Form, verliert aber stetig Anteile. Aktiengesellschaften spielen im Gründungsgeschehen kaum eine Rolle: Im Jahrgang 2025 sind es 190.

Abbildung 2Anteil der Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) an den Gründungen, 2009 bis 2025
2009
2013
2017
2021
26,0 % 2025

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Kapitalausstattung

Die neue Gesellschaft mit beschränkter Haftung ist eine Gesellschaft mit Mindestkapital. Von den 93.976 Gründungen der Jahre 2024 und 2025 in dieser Rechtsform sind 87,4 % mit genau 25.000 Euro ausgestattet. Auch das obere Quartil liegt bei 25.000 €; erst das neunte Dezil erreicht 25.100 €. Ein Stammkapital über 25.000 und unter 100.000 Euro wählen 10,7 %, 100.000 Euro und mehr 1,9 %, eine Million Euro und mehr 0,24 %.

Der Anteil des Mindestkapitals ist über die Jahrgänge gestiegen, von 75,0 % im Jahrgang 2005 auf 88,2 % im Jahrgang 2025. Ein Teil dieses Abstands erklärt sich daraus, dass ältere Gesellschaften ihr Kapital im Lauf der Jahre erhöht haben; der Bestand zeigt das heute eingetragene Kapital.

Die Unternehmergesellschaften des Jahrgangs werden im Median mit 1.000 € gegründet. 66,5 % von ihnen haben ein Stammkapital von höchstens 1.000 Euro, 2,1 % von einem einzigen Euro.

Branchen

Ob eine Branche wächst oder schrumpft, zeigt der Vergleich ihres Anteils an den Gründungen mit ihrem Anteil am Bestand. Wir nennen das Verhältnis beider Anteile den Gründungsindex. Ein Wert über 1 bedeutet, dass die Branche unter den neuen Gesellschaften stärker vertreten ist als im Bestand; ihr Gewicht nimmt zu.

Den höchsten Index erreicht Energieversorgung mit 1,52, gefolgt von Gastgewerbe (1,45) und Erziehung und Unterricht (1,31). Am anderen Ende stehen Wasser, Abwasser, Entsorgung und Verarbeitendes Gewerbe, deren Gewicht im Bestand größer ist als unter den Gründungen. Das Verarbeitende Gewerbe kommt auf einen Index von 0,51; es erneuert sich langsamer als die übrige Wirtschaft.

Abbildung 3Gründungsindex nach Wirtschaftsbereichen: Anteil an den Gründungen 2024 und 2025 im Verhältnis zum Anteil am Bestand
Energieversorgung 1,52 · 2.043
Gastgewerbe 1,45 · 5.518
Erziehung und Unterricht 1,31 · 2.161
Finanz- und Versicherungsdienste 1,30 · 32.442
Sonstige wirtschaftliche Dienste 1,26 · 7.766
Telekommunikation und Informationstechnik 1,21 · 7.891
Verkehr und Lagerei 1,13 · 4.047
Gesundheits- und Sozialwesen 1,12 · 3.606
Kunst, Sport und Erholung 1,10 · 1.885
Sonstige Dienstleistungen 1,06 · 2.076
Grundstücks- und Wohnungswesen 0,99 · 12.912
Baugewerbe 0,86 · 9.019
Verlagswesen, Rundfunk und Medien 0,86 · 1.389
Wissenschaftliche und technische Dienste 0,85 · 16.334
Handel 0,78 · 12.884
Land- und Forstwirtschaft, Fischerei 0,77 · 459
Verarbeitendes Gewerbe 0,51 · 5.734
Wasser, Abwasser, Entsorgung 0,50 · 245

Gleiches Gewicht in Gründungen und Bestand: 1

Hinter dem Punkt die Zahl der Gründungen 2024 und 2025. Bereiche ab 100 Gründungen.

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Tabelle 1Wirtschaftsabteilungen mit dem höchsten Gründungsindex
WirtschaftsabteilungGründungen 2024 und 2025Gründungsindex
80 Wach- und Sicherheitsdienste sowie Detekteien 958 1,97
56 Gastronomie 4.640 1,57
35 Energieversorgung 2.043 1,52
81 Gebäudebetreuung; Garten- und Landschaftsbau 3.033 1,48
42 Tiefbau 919 1,37
64 Erbringung von Finanzdienstleistungen 31.251 1,34
85 Erziehung und Unterricht 2.161 1,31
93 Erbringung von Dienstleistungen des Sports, der Unterhaltung und der E... 1.212 1,26
96 Erbringung von überwiegend persönlichen Dienstleistungen 850 1,26
49 Landverkehr und Transport in Rohrfernleitungen 2.444 1,25
62 Erbringung von Dienstleistungen der Informationstechnologie 7.001 1,23
86 Gesundheitswesen 2.235 1,22

Abteilungen mit mindestens 500 Gründungen.

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Regionen

Als Maß für die Erneuerung eines Landes dient die Zahl der Gründungen der Jahre 2024 und 2025 im Verhältnis zum Bestand, der vor 2024 bestand. Die höchste Erneuerungsquote erreicht Berlin mit 17,2 %, gefolgt von Hamburg (14,8 %) und Hessen (14,4 %). Am niedrigsten liegt sie in Thüringen (8,9 %).

Die Erneuerung ist tendenziell dort am stärksten, wo Beratung, Finanzwirtschaft und digitale Geschäftsmodelle ihren Schwerpunkt haben. Zwischen der Erneuerungsquote und dem Anteil der Unternehmergesellschaft an den Gründungen eines Landes besteht eine Rangkorrelation von ρ = 0,16, ein schwacher Zusammenhang: Die Erneuerung eines Landes hängt kaum davon ab, in welcher Rechtsform gegründet wird.

Abbildung 4Erneuerungsquote nach Ländern: Gründungen 2024 und 2025 je hundert Gesellschaften des Bestands
Berlin 17,2 % · 12.839
Hamburg 14,8 % · 6.625
Hessen 14,4 % · 11.495
Bremen 14,2 % · 1.275
Schleswig-Holstein 14,1 % · 2.922
Brandenburg 13,6 % · 3.359
Bayern 13,5 % · 22.994
Nordrhein-Westfalen 13,3 % · 28.439
Mecklenburg-Vorpommern 12,6 % · 1.036
Niedersachsen 12,6 % · 10.001
Rheinland-Pfalz 11,7 % · 4.288
Baden-Württemberg 11,0 % · 16.060
Sachsen 10,6 % · 3.939
Saarland 10,4 % · 985
Sachsen-Anhalt 10,0 % · 1.690
Thüringen 8,9 % · 1.481

Hinter dem Punkt die Zahl der Gründungen 2024 und 2025.

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Wer gründet

In den Gesellschaften des Jahrgangs 2024 und 2025 sind 165.049 Personen in der Geschäftsleitung verzeichnet. In jungen Gesellschaften ist die Leitung in aller Regel mit den Gründerinnen und Gründern identisch. Ihr Medianalter beträgt 42 Jahre, die mittlere Hälfte ist zwischen 34 und 52 Jahre alt. 11,9 % sind jünger als 30 Jahre, 30,9 % sind 50 Jahre oder älter und 11,3 % 60 Jahre oder älter.

Das Bild der jungen Gründung trifft damit auf eine Minderheit zu. Die typische neue Kapitalgesellschaft wird von einer Person in den Vierzigern gegründet, die Berufserfahrung, Kontakte und oft eigenes Kapital mitbringt. Am jüngsten sind die Gründer in Verkehr und Lagerei und Telekommunikation und Informationstechnik mit einem Medianalter von 39 Jahren, am ältesten in Energieversorgung mit 46 Jahren.

74,3 % der neuen Gesellschaften werden von einer einzigen Person geleitet, 25,7 % von zwei oder mehr. Dieser Anteil ist über die Jahrgänge seit 2016 bemerkenswert stabil und bewegt sich zwischen 25,5 % und 27,4 %. 4,0 % der Gründerinnen und Gründer haben ihren Wohnsitz im Ausland, am häufigsten in Niederlande, Schweiz und Österreich.

Abbildung 5Personen in der Geschäftsleitung neuer Gesellschaften nach Alter, Gründungen 2024 und 2025
unter 25 Jahre 3,1 %
25 bis 29 Jahre 8,7 %
30 bis 34 Jahre 13,2 %
35 bis 39 Jahre 16,2 %
40 bis 44 Jahre 15,0 %
45 bis 49 Jahre 12,8 %
50 bis 54 Jahre 10,1 %
55 bis 59 Jahre 9,5 %
60 und älter Jahre 11,3 %

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Beteiligungsgesellschaften

Eine stetig wachsende Zahl neuer Gesellschaften dient allein dem Halten von Beteiligungen. Ihr Anteil an den Gründungen lag 2009 bei 12,7 % und erreicht 2025 21,8 %. Hinter dieser Entwicklung dürften vor allem persönliche Beteiligungsgesellschaften stehen, über die Unternehmer ihre operativen Gesellschaften halten, Gewinne steuerlich begünstigt thesaurieren und Vermögen ordnen. Beteiligungsgesellschaften tragen damit einen beträchtlichen Teil des Gründungswachstums.

Abbildung 6Anteil der Beteiligungsgesellschaften an den Gründungen, 2005 bis 2025
2005
2009
2013
2017
2021
21,8 % 2025

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Der Jahreslauf

Gründungen verteilen sich nicht gleichmäßig über das Jahr. In den Jahren 2016 bis 2025 entfiel der größte Anteil auf den Dezember mit 9,8 % aller Gründungen eines Jahres, der geringste auf den September mit 7,6 %. Bei gleichmäßiger Verteilung wären es je Monat 8,3 Prozent.

Die Häufung zum Jahresende dürfte steuerliche und organisatorische Gründe haben. Wer eine Gesellschaft zum Beginn eines Geschäftsjahres errichten oder ein bestehendes Geschäft zum Jahreswechsel einbringen will, schließt den Gesellschaftsvertrag in den letzten Wochen des alten Jahres.

Abbildung 7Anteil der Kalendermonate an den Gründungen eines Jahres, Durchschnitt 2016 bis 2025
Januar 8,77 %
Februar 8,14 %
März 8,84 %
April 7,61 %
Mai 7,76 %
Juni 8,09 %
Juli 8,42 %
August 7,94 %
September 7,60 %
Oktober 7,77 %
November 9,29 %
Dezember 9,77 %

Gleichverteilung: 8,3 %

Quelle: hdhgroup, Bestand zum Stichtag, eigene Berechnung.

Einordnung

Das Gründungsgeschehen der Kapitalgesellschaften ist kräftig und in seiner Struktur bemerkenswert beständig. Gegründet wird mit Mindestkapital, allein, in der Lebensmitte und vorzugsweise zum Jahresende. Verändert haben sich vor allem zwei Dinge: Die Unternehmergesellschaft gewinnt Jahr für Jahr Anteile, und ein wachsender Teil der neuen Gesellschaften dient dem Halten von Beteiligungen.

Für Anbieter, die junge Gesellschaften als Kundschaft suchen, ist der Zeitpunkt bedeutsam. In den ersten Monaten nach der Gründung werden Bankverbindung, Steuerberatung, Versicherungen, Buchhaltung, Räume und Ausstattung festgelegt, und diese Entscheidungen werden selten wieder geändert. Wer eine neue Gesellschaft erreichen will, muss sie in diesem Zeitraum erreichen.

Methode und Grenzen

Datengrundlage

Grundlage ist der Bestand der hdhgroup an eingetragenen Kapitalgesellschaften mit Sitz in Deutschland, zum Stichtag 23. Oktober 2026. Gezählt werden Gesellschaften mit bekanntem Gründungsdatum zwischen 1990 und dem 30. Juni 2026.

Definitionen

  • Gründung: das Datum des Gesellschaftsvertrags oder der Satzung in seiner ursprünglichen Fassung.
  • Bezugsjahrgang: die Gründungen vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2025.
  • Gründungsindex: Anteil einer Branche an den Gründungen des Bezugsjahrgangs, geteilt durch ihren Anteil am gesamten Bestand.
  • Erneuerungsquote: Gründungen des Bezugsjahrgangs je hundert Gesellschaften, die vor 2024 gegründet wurden oder deren Gründungsdatum unbekannt ist.
  • Beteiligungsgesellschaft: eine Gesellschaft, deren Gegenstand im Wesentlichen das Halten und Verwalten von Beteiligungen an anderen Unternehmen ist.
  • Gründerin oder Gründer: eine Person in der Geschäftsleitung einer Gesellschaft des Bezugsjahrgangs zum Stichtag.

Grenzen

  • Gezählt werden Gesellschaften, die zum Stichtag eingetragen sind. Ältere Jahrgänge sind um gelöschte Gesellschaften vermindert; der Anstieg der Jahrgangsreihe überzeichnet daher das Wachstum der Gründungen, für die Jahrgänge ab etwa 2018 nur noch geringfügig.
  • Erfasst sind Kapitalgesellschaften. Einzelunternehmen und Personengesellschaften, die den größten Teil aller Gewerbeanmeldungen ausmachen, sind nicht enthalten.
  • Das Stammkapital ist das zum Stichtag eingetragene. Für ältere Jahrgänge kann es durch Kapitalerhöhungen vom ursprünglichen Betrag abweichen.
  • Die Leitung zum Stichtag kann sich in Einzelfällen bereits von der Gründungsleitung unterscheiden, etwa bei Vorratsgesellschaften, die erworben und mit neuer Geschäftsführung fortgeführt werden.

Zitierweise

hdhgroup (2026): Gründungen in Deutschland. Gründungsjahrgänge deutscher Kapitalgesellschaften nach Rechtsform, Kapital, Branche, Region und Gründerprofil. hdhgroup Research, Stand 23. Oktober 2026. https://hdhgroup.de/berichte/gruendungen

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